KUNST DES
ALLTÄGLICHEN


ARCHITEKTUR AUS
FLANDERN UND BRÜSSEL

DONNERSTAG
12. MAI 2016
19.00 UHR

KUNST DES ALLTÄGLICHEN –
ARCHITEKTUR AUS FLANDERN UND BRÜSSEL

GRÜNDER / DURCHBRUCH / AUFBRUCH

Architekten aus Flandern und Brüssel schlagen derzeit international hohe Wellen wegen ihrer unkonventionellen und zuweilen surrealistischen Ansätze, mit der alltäglichen Umwelt umzugehen. Die dreiteilige Reihe bringt einige der wichtigen Exponenten dieser lebendigen architektonischen Kultur aus dem Westen Europas zusammen.

 Donnerstag, 12. Mai 2016, 19.00 Uhr
Paul Robbrecht & Johannes Robbrecht, Robbrecht en Daem architecten, Gent
Alexander Dierendonck, Dierendonckblancke architecten, Gent

Nach seinem Studium am Genter Sint Lucasinstituut gründete Paul Robbrecht zusammen mit Hilde Daem das Büro Robbrecht & Daem. Das Büro machte sich über vier Jahrzehnte einen Namen mit feinfühligen Projekten für, unter anderen, die Aue Pavilions (Dokumenta IX, Kassel), das Museum Boijmans van Beuningen (Rotterdam), das Konzerthaus in Brügge und die Genter Stadthalle. 2013 realisierten Robbrecht & Daem das Projekt 1:1 Mies in Krefeld, die Modellrekonstruktion des ungebauten Golfclubs von Mies. Im Dezember gewannen Robbrecht & Daem den Architektenwettbewerb für den Neubau des Funkhauses des Flämischen Radio und Fernsehens VRT in Brüssel. Johannes Robbrecht ist seit 2012 Partner im Büro.

Alexander Dierendonck studierte an der Hochschule Sint Lucas in Gent und arbeitete als Architekt in Paris, bevor er 1999 zusammen mit Isabelle Blancke das Büro DierendonckBlancke gründete. Neben zahlreichen Projekten für private Bauherren, realisiert das Büro Bauten für Kultur, wie die Kulturzentren in Spikkerelle und Beselare, und im Bereich der Gesundheits- und Altenpflege, wie z. B. dem Wohndorf Gielsbos (West-Flandern) für Menschen mit Behinderung. Zusammen mit Robbrecht & Daem gewannen DierendonckBlancke den Wettbewerb für das Funkhaus des Flämischen Radio und Fernsehens VRT in Brüssel.

MODERATION
Prof. Christoph Grafe, Directeur VAi, Antwerpen und Bergische Universität Wuppertal, Lehrstuhl Architekturgeschichte und -theorie
Andreas Grosz, Gründer und Leiter KAP Forum für Architektur Technologie Design, Köln

Donnerstag, 07. April 2016, 19.00 Uhr
Jan de Vylder, architecten de vylder vinck taillieu, Gent
Arnout van Vaerenbergh, Gijs Van Vaerenbergh, Leuven/Löwen

Jan de Vylder studierte Architektur an der Hochschule Sint Lucas in Gent und gründete 2000 sein eigenes Büro, neben der Mitarbeit im Büro von Stéphane Beel. Seit 2009 arbeitet er zusammen mit Inge Vinck und Jo Tailleu unter dem Namen dvvt architecten und unterrichtete an der Universität Gent, der Technischen Universität Delft, der Architekturschule in Mendrisio und der EPFL in Lausanne. Zu den vielbeachteten Arbeiten von dvvt zählen u.a. das Gebäude für das Ballet C de la B in Gent, die Theaterstudios für das Toneelhuis in Antwerpen und zahlreiche Bauten für private Bauherren, wie z.B. das Haus Rot-Ellen-Berg in Melden (Ost-Flandern). Die Arbeiten von dvvt zeichnen sich durch eine kritische Untersuchung der Realität des Bauens aus, die zu unerwarteten Raumbildern und Materialanwendungen führt.

Nach dem Architekturstudium gründeten Pieterjan Gijs und Arnout van Vaerenbergh ihr gemeinsames Büro, das sich einen Namen mit site-spezifischen Installationen von poetischer Qualität und mit experimentellen Konstruktionen gemacht hat. Die Arbeit von Gijs van Vaerenbergh zeichnet sich durch die Untersuchung der Fundamente des Konstruierens und dessen Effekt auf den Zuschauer aus. Architektur wird dabei zu einem Medium für autonome Projekte, die gleichwohl eine starke städtische oder landschaftliche Präsenz besitzen, und damit verborgene Geschichten erzählen oder - wie z.B. die temporäre Brücke über den Brüsseler Kanal (2014) – mögliche Entwicklungen sichtbar machen.

Donnerstag, 10. März 2016, 19.00 Uhr
An Fonteyne, noAarchitecten, Brüssel
Gert Somers, ONO architectuur, Antwerpen

An Fonteyne studierte Architektur an der Universität Gent und arbeitete als Architektin in Rotterdam und London, bevor sie 1999 mit Philippe Viérin und Jitse van den Berg noA architecten gründete. Das Brüsseler Büro machte sich unter anderem einen Namen mit den Projekten für die Rathäuser in Menen, Kortrijk und Lo-Reninge, die Universität in Hasselt und das Textilmuseum Texture in Kortrijk. noA sieht sich als ein »kleinmaßstäbliches, intensives Büro«, das eher eine Methode denn eine Handschrift hat und sich in der Arbeit sowohl freier Interpretationen historischer Motive als auch einer unkonventionellen, expressiven Materialisierung bedient.

Gert Somers studierte Architektur an der Vrije Universiteit Brüssel und war Mitarbeiter von noA architecten. 2007 gründete er zusammen mit Johan Lindekens das Büro ONO architecten in Antwerpen. In den Arbeiten von ONO Architekten, wie dem Kulturzentrum in Bocholt (Prov. Limburg) aber auch dem Umbau und der Erweiterung des von der UNESCO geschützten Rathauses von Diksmuide (Westflandern) und dem Landhaus Altena bei Antwerpen zeigt sich eine prononcierte Sensibilität für den räumlichen und historischen Kontext. Das Werk kennzeichnet sich durch eine große Vielfalt, von Projekten im verdichteten Wohnungsbau (u.a. in Gent, Antwerpen und Mecheln) bis zu Ausstellungsentwürfen für das Museum M in Löwen und die Kunstmesse Art Brussels.

DATUM
Donnerstag
12. Mai 2016
19.00 Uhr

ANMELDUNG
Bitte schreiben Sie eine E-Mail mit voller Anschrift und Berufsbezeichnung an
anmeldung@kap-forum.de

ORT
Rotonda
Raum 4
Salierring 32
D-50677 Köln

Eintritt frei

EINE KOOPERATION VON
Vlaams Architectuurinstituut (VAi) Antwerpen
und KAP Forum

MEDIENPARTNER

german-architects.com

SUSTAINABLE & HOLISTIC
URBAN DEVELOPMENT


DIENSTAG
14. JUNI 2016
19.00 UHR

SUSTAINABLE & HOLISTIC URBAN DEVELOPMENT
NACHHALTIGE UND GANZHEITLICHE STADTENWICKLUNG: KOPENHAGEN

COBE ARCHITECTURE

REFERENT
Rune Boserup Jacobsen, Architekt MA, Project Director
COBE Architecture Public Space Urban Planning, Kopenhagen

MODERATION
Andreas Grosz, Leiter KAP Forum

Nachhaltige und ganzheitliche Stadtentwicklung: Kopenhagen befindet sich in einem rasanten Wandel und Wachstum. So entwickelt sich aktuell das einstige großangelegte Areal des Nordhafens zu Kopenhagens neuem Stadtbezirk für 40.000 Einwohner und weiteren 40.000 Arbeitsplätzen. Der leitende Projektdirektor und Architekt Rune Boserup gibt einen fundierten Einblick in die laufenden Planungen und Bautätgikeiten und zeigt, wie sich eine städtische Brache in einen lebendigen Ort für Wohnen und Arbeiten verwandelt.

COBE ist ein vielfach ausgezeichnetes und international tätiges Architekturbüro mit Sitz in Kopenhagen. 2005 gegründet, hat COBE heute rd. 80 Mitarbeiter. COBE steht in all seinen Projekten für ein sichtbares Engagement in Architektur und Stadtplanung.

Sustainable and holistic urban development: Copenhagen is undergoing rapid transformation and growth. The former industrial harbor area Nordhavn will become Copenhagen’s new sustainable waterfront city district, with 40,000 residents and 40,000 work places. Project Director and architect Rune Boserup talks about planning a livable city from scratch.
 
COBE is an award winning architectural office based in Copenhagen, Denmark. Founded in 2005, COBE now employs 80 people. It is COBE’s aim to create social interaction through all their projects, approaching all scales of architecture from urban planning, to buildings and public space, with this ambition.


credit COBE and Luxigon


credit COBE


credit COBE, SLETH, Polyform, Rambøll


credit COBE and Rasmus Hjortshøj


credit COBE and Adam Mørk

DATUM
Dienstag
14. Juni 2016
19.00 Uhr

ORT
Rotonda
Raum 4
Salierring 32
D-50677 Köln

Eintritt frei

ANMELDUNG
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anmeldung@kap-forum.de

NACHDENKEN!
#1/#2/#3


DONNERSTAG
15. SEPTEMBER 2016
06. OKTOBER 2016
17. NOVEMBER 2016
19.00 UHR

NACHDENKEN! #1/#2/#3

WAS HEISST HIER MODERN? VOM UMGANG MIT DER MODERNE.

In Fortsetzung unserer erfolgreichen Reihe zum Thema KLUG BAUEN im letzten Jahr, gehen wir diesmal der Frage nach, was »die Moderne« heute für uns bedeutet, wie damit in der Architektur und im Design umzugehen ist. Der Begriff der »Moderne« ist vor allem in Deutschland ideologisch stark besetzt. Entsprechend schwierig hat sich (vor allem in der Vergangenheit) der Dialog hierüber gestaltet. Auf der einen Seite die Gralshüter der Moderne, die sich u.a. auf ein fixiertes Gestaltungskonzept des Bauhauses beziehen, auf der anderen Seite ein Umgang mit dem Begriff der »Moderne« der alles möglich macht und der jeweilige Mode das Wort redet. Versuchen wir uns mit offenem Geist und Neugier der Frage zu nähern. Dabei geht es uns, wie stets, um den Dialog aller am Baugeschehen Beteiligten – immer mit dem Interesse an Qualität und einer Ästhetik, die unsere Umgebung lebenswert gestaltet.

NACHDENKEN! #1
Donnerstag, 15. September 2016       
Modernisierte Moderne, Das Amerikahaus in Berlin
Meyer-Voggenreiter Projekte Köln;
Felix Hoffmann, Hauptkurator, C/O Berlin Foundation, Amerika Haus

NACHDENKEN! #2
Donnerstag, 06. Oktober 2016
Konsequent Modern
Prof. Johannes Schilling, Schilling Architekten, Köln

NACHDENKEN! #3
Donnerstag, 17. November 2016
Revisiting Modernism
Prof. Alexander Schwarz, David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

MODERATION/LEITUNG
Andreas Grosz,
KAP Forum für Architektur Technologie Design
Prof. Johannes Schilling,
Schilling Architekten

DATUM
Donnerstag
15. September 2016
06. Oktober 2016
17. November 2016
19.00 Uhr

ORT
Projektraum Schilling Kyotoplatz
Gereonswall 75
50670 Köln

ANMELDUNG
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KOSTEN
Eintritt frei