Matteo Thun

Statement
Matteo Thun
Matteo Thun & Partners
Mailand

Matteo Thun
Matteo Thun & Partners, Mailand

Statement Matteo Thun – Thema Nachhaltigkeit:

Nachhaltigkeit war und ist immer der wesentliche Aspekt bei meiner Arbeit. Ich denke, die Schaffung nachhaltiger, langlebiger Projekte und Produkte ist die Verantwortung eines jeden Architekten.  Dabei gehört die gesamtheitliche Betrachtung eines Projektes für mich unbedingt dazu. Als ‚Life-Cycle-Manager‘ folge ich dem Prinzip der drei Zeros: Zero Kilometer (Einsatz von Baumaterialien aus der Region und von lokalen Fachkräften), Zero CO2 (Co2-neutrale Bauweise und Energieerzeugung), Zero Abfall (Reduzierung von Müll und Recycling verwendeter Materialien).

25.05.2011
MATTEO THUN
HOLZ – WERKSTOFF DES 21. JAHRHUNDERTS?

Christoph Ingenhoven

Statement
Christoph Ingenhoven
Ingenhoven Architects

Christoph Ingenhoven
Ingenhoven Architects, Düsseldorf

Was bedeutet »Stadt« für Sie?

»Die Stadt ist die grösste kulturelle Leistung derer Menschen fähig sind, sie ist die Wiege unserer Zivilisation. Da die Urbanisierung unumkehrbar auf unserem Planeten die Grundlage des Lebens verändert ist die Stadt unser derzeitiger, sicher aber unser zukünftiger Lebensraum. Wir sind auf den Erfolg der Stadt angewiesen in einem Umfang wie wir sonst nur auf Luft zum Atmen und Wasser zum Trinken angewiesen sind. Insofern bedeutet Stadt Alles, vor allem bedarf sie unserer vollen Aufmerksamkeit und aller unserer Fähigkeiten um ein weiteres Jahrhundert Stadt zu ermöglichen. Die Liebe und Sorgfalt, die Zeit und die Beharrlichkeit mit der seit vielen hundert Jahren Städte erbaut wurden und zum Komfort, Sicherheit, Gesundheit und Freude Ihrer Einwohner beitrugen verdienen unsere tiefste Bewunderung, ihrer können wir uns nur durch ebensolche nachhaltigen Bemühungen ebenbürtig erweisen.«

Was bedeutet »modern« für Sie?

»Die Moderne ist kein Stil und kein Abschnitt der Kunstgeschichte. Vielmehr ist sie ein Projekt das der Vertiefung von Erkenntnis, Emanzipation, den Menschenrechten, Teilhabe, Toleranz, Freiheit, Prosperität, sozialem Ausgleich, friedlichem Zusammenleben, Säkularisierung, Respekt allen Lebensformen gegenüber, der Erhaltung unseres Heimatplaneten, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Freude und authentischem Leben verpflichtet ist. Es dauert an und nimmt verschiedenste Formen an, architektonisch besteht das Projekt der Moderne in dem Bemühen einen Beitrag zu den genannten Überlegungen zu leisten was die vordergründige Beschäftigung mit Fragen des Stils und der Oberfläche a priori ausschliesst.«

Was bedeutet »nachhaltig« für Sie?

»Nachhaltig bedeutet, sich des Anteils am Kuchen der uns zusteht zu vergewissern und etwas weniger davon zu essen als uns zusteht. Nachhaltig ist ein Leben dass sich innerhalb der Limitationen der „ecological capacity“ bewegt und unseren „ecological footprint“ innerhalb dieser Limitationen organisiert. Wir sind nicht einmal so weit zu wissen wie gross diese „Capacity“ ist, allerdings wissen wir sehr gut, dass sie bei Weitem geringer ist als unser derzeitiger Verbrauch, insofern ist Nachhaltigkeit ein Lebenskonzept das uns davor bewahren würde die Fehler die zu einem schrecklichen Ungleichgewicht, Kolonialismus, Ausbeutung, Vernichtung von Ressourcen, Kriegen und Armut, Hunger und Vernichtung unserer Lebensgrundlagen geführt hat fortzusetzen. Was nachhaltig ist wird somit zur entscheidenden Frage des Überlebens auf unserem kleinen blauen Planeten.«

30.03.2017
DISKURS BAUEN: WERKBUNDSTADT BERLIN

11.07.2013
CHRISTOPH INGENHOVEN
SUPERGREEN

16.09.2009
FOTOGRAFIEN VON H.G.ESCH
NACHT DER ARCHITEKTUR UND FOTOGRAFIE /
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG »CITY AND STRUCTURE«

Zur Veranstaltung
DISKURS BAUEN: WERKBUNDSTADT BERLIN

Zum Büro
Ingenhoven Architects

Wilfried Kühn

Wilfried Kühn
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Karlsruhe

Wilfried Kühn
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Karlsruhe

14.07.2013
MIES 1:1 GOLFCLUB PROJEKT
EINLADUNG ZUM SYMPOSIUM »ERINNERUNG & IDENTITÄT«

28.05.2009
NACHHALTIGES BAUEN
WAS BRINGT DIE ZERTIFIZIERUNG?

Max Dudler

Max Dudler
Max Dudler Architekt
Berlin

Max Dudler
Max Dudler Architekt, Berlin

29.04.2014
MAX DUDLER, ARCHITEKT
ARCHITEKTUR IST NICHTS ANDERES ALS LEBENSQUALITÄT PROFILE / POSITIONEN

Nathalie de Vries

Statement
Nathalie de Vries
MVRDV Architektur und Stadtplanung
Rotterdam

Nathalie de Vries
MVRDV Architektur und Stadtplanung, Rotterdam

Nathalie de Vries

© Barbra Verbij

Was bedeutet Stadt für Dich heute?
»STADT ist heute mehr eine Kondition, eine Bedingung in der die meisten von uns leben. Wir sind im globalen Zeitalter der Stadt angelangt. Stadt ist fast überall, auch wenn man auf dem Land ist. Wir sollten unser Vokabular erweitern um hochverdichtete Städte wie New York, verdünnte Metropolzonen wie das Ruhrgebiet, Kleinstädte, Touristenstädte usw. besser zu beschreiben, was unterscheidet sie von einander, wie beschreibt man die Qualitäten und die Probleme. Als Architekten und Planer sollten wir in den urbanen Zustand angenehme, aufregende, inspirierende, gesunde, entspannende, überraschende Orte gestalten die wir als unser Zuhause sehen können. Als Stadtplaner weben wir die Strukturen, verbinden Ökosysteme.«

Was verstehst Du unter „modern“?
»Modern wird als Begriff immer mehr einer historischen Baurichtung zugeordnet und ich verwende es daher kaum noch. Lieber benutze ich, wie die Kunstwelt, das Wort ‚contemporary‘ ‚was wir jetzt brauchen‘, und das heisst gleichzeitig auch zukunftsfähig oder nachhaltig. The future is now.«

Was heißt für Dich „nachhaltig“?
»Nachhaltigkeit ist ein immer komplexer werdender Begriff. Am Anfang unserer Karriere haben wir es als eine Kombination aus einem räumlichen und sozialen Begriff verstanden. Wir benutzen und programmieren Räume, aber schaffen zur gleichen Zeit auch wieder neue. Mittlerweile gilt es nicht mehr nur Raum sondern auch Baustoffe zu sparen und wiederzuverwenden, und um mit wenig Energie ein angenehmes Klima zu schaffen. Das sollte aber nicht zu strenger Architektur leiten, Deutschland braucht auch freudige, idyllische und verspielte Momente in seinen Städten, wir sollten vielleicht weniger dem Eskapismus fröhnen und von der Toskana träumen und mehr das tägliche Leben in Köln oder anderen deutschen Städten genießen und die so umgestalten, dass Genuss auch möglich ist.«

13.11.2018
NATHALIE DE VRIES: »HYBRID EXPERIMENTS«
REIHE VORDENKER

04.09.2014
KAP ON TOUR
DORTMUND 2030
WAS TREIBT, WAS BEWEGT DIE STADT VON MORGEN?

24.06.2014
NATHALIE DE VRIES, MVRDV
WERKVORTRAG
PROFILE / POSITIONEN

Albert Speer

Albert Speer
AS&P – Albert Speer und Partner GmbH
Frankfurt am Main

Albert Speer
AS&P – Albert Speer und Partner GmbH,
Frankfurt am Main

16.06.2015
ÖFFENTLICHE ABENDVERANSTALTUNG
ZUKUNFT DER STADTREGION: QUO VADIS RUHR 2035?
IM RAHMEN DER KONFERENZ POLYCENTRIC CITY REGIONS
IN TRANSFORMATION

25.9.2012
OLYMPIA, MESSE, WELTAUSSTELLUNG
ARCHITEKTUR- UND IMMOBILIENTREFF

Peter Cachola Schmal

Peter Cachola Schmal
Deutsches Architekturmuseum DAM
Frankfurt am Main

Peter Cachola Schmal
Deutsches Architekturmuseum DAM, Frankfurt am Main

© Lisa Farkas

Drei Fragen an Peter Cachola Schmal:

Was bedeutet Stadt für Sie heute?
»Stadt ist Freiheit, Kultur und Zukunft, das Nebeneinander von sich Widersprechendem.«

Was verstehen Sie unter »modern«?
»Modern ist Aufklärung. Ohne Aufklärung kein modernes Denken.«

Was heißt für Sie »nachhaltig«?
»Nachhaltig ist Firmitas, im Sinne von Jaques Herzog, als nicht erreichbare, fast virtuelle Qualität.«

Peter Cachola Schmal
Dipl.Ing. Architekt, Kurator und Architekturpublizist,
lebt und arbeitet in Frankfurt/ Offenbach, verheiratet, drei erwachsene Kinder
seit 2006 Leitender Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM) seit 2000 Kurator am DAM

Generalkommissar des Deutschen Beitrags der VII. Internationalen Architekturbiennale São Paulo 2007

1997-2000
Lehrauftrag für Entwerfen II, FH Frankfurt

1992-1997
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Darmstadt, Fachbereich Baukonstruktion / Baugestaltung Prof. Jo Eisele

Seit 1994
selbstständiger Architekturpublizist

Seit 1992

freier Architekt, eingetragen in Architektenkammer Hessen

1990-1993
Angestellter Architekt bei ABE Architekten, Zeppelinheim

1989
Angestellter Architekt bei Behnisch & Partner, Stuttgart

1981-1989
Architekturstudium, TH Darmstadt

Aufgewachsen in:
Baden-Baden, Holzminden, Jakarta/Indonesien, Mülheim an der Ruhr, und Multan/Pakistan. Geboren 20.09.1960 in Altötting

16.02.2017
MAKING HEIMAT

22.10.2014
ARCHITEKTUR:
AUSSTELLEN PUBLIZIEREN KOMMUNIZIEREN
KAP ON TOUR

Zur Veranstaltung
Making Heimat

Deutsches Architekturmuseum

Kees Christiaanse

Kees Christiaanse
ETH Zürich
Zürich

Kees Christiaanse
ETH Zürich, Zürich

11.06.2015
ÖFFENTLICHE ABENDVERANSTALTUNG
ZUKUNFT DER STADTREGION: QUO VADIS RUHR 2035?
IM RAHMEN DER KONFERENZ POLYCENTRIC CITY REGIONS
IN TRANSFORMATION