Es trifft uns mit voller Wucht

Andreas Dornbracht über Umsatzeinbußen, die Suche nach Qualität und die Chancen der Krise. 

Wie steht es um Sie und das Unternehmen?
Mir persönlich geht es gut, wobei ich meine sonst eng getakteten, weltweiten Kundenbesuche komplett eigestellt habe. Die Corona-Krise trifft uns tatsächlich global mit voller Wucht. 

Was heißt das genau?
In China haben wir einen guten Absatzmarkt und dort hatten wir schon im Januar einen spürbaren Rückgang. Wir waren daher sehr früh betroffen. Inzwischen betrifft das fast alle unsere Absatzmärkte. Für 2020 rechnen wir weltweit mit einer Umsatzeinbuße von bis zu 30 Prozent.

Wie kommen wir wieder aus der Krise?
Der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht an erster Stelle bei allen Maßnahmen. Und wir müssen unsere Leistungsfähigkeit für unsere Kunden so gut wie möglich erhalten. Also haben wir weitgehend Home Office eingeführt und für alle im Unternehmen Verbliebenen die weitgehende Separierung eingerichtet, ergänzt durch strikte Hygienemaßnahmen. Um den wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, haben wir außerdem Kurzarbeit eingeführt und die Kostendisziplin deutlich verstärkt.

Das ist aber nur eine Seite …
… sicher. Unsere Kundenansprache haben wir flexibel und intelligent der Situation angepasst. Dadurch, dass viele Termine und Veranstaltungen ausfallen, bemerken wir eine gute Erreichbarkeit und nutzen diese, um unsere Unterstützung im Markt spürbar werden zu lassen. Dabei helfen uns unsere bislang stabile Lieferfähigkeit und sicher auch unser neuer Online-Auftritt www.dornbracht.com, der technologisch und vor allem im Sinne fachspezifischer Bedürfnisse von Architekten und Innenarchitekten deutlich verbessert wurde.

Also mehr Interaktion übers Netz. Was wird sich sonst noch ändern nach der und durch die Krise?
Viele werden sich angesichts dieser Pandemie die Frage stellen, was das für unser Leben bedeutet. Da der Konsum aktuell stark eingeschränkt ist, müssen wir davon ausgehen, dass viel stärker über das Konsumverhalten generell nachgedacht wird.
Dabei wird auch die Qualität der Produkte ein wichtiges Thema sein.

Die Jagd nach billigen Schnäppchen, die dann nach kurzer Zeit nur noch Wegwerfartikel sind, ist derzeit unterbrochen. Und vielleicht kommt sie in der bislang gewohnten, nach meiner Ansicht zu exzessiven Form, auch nicht mehr zurück.

Da wird sich die Art und Weise, wie wir künftig geschäftlich reisen, nachhaltig ändern. Wir machen ja gerade alle die Erfahrung, wie gut das mit Video-Konferenzen funktioniert. In vielen Unternehmen werden virtuelle Konferenzräume auch in Zukunft zu einer ressourcenschonenden Alternative zu Geschäftsreisen werden. Wir werden seltener und viel gezielter zum Business Traveller, was sich auch auf die Hotellerie auswirken wird. Auch hier wird die Qualität dann eine wichtigere Rolle spielen.

Also geht es letztlich auch um Gesundheitsfragen: Wie wollen wir leben? Was ist wichtig?
Das Thema Gesundheit wird künftig viel stärker im Vordergrund stehen. Schon jetzt zeigen Umfragen in Deutschland, dass die Gesundheit für Konsumenten an erster Stelle steht. Die Pandemie, die wir aktuell erleben, wird den Stellenwert des Themas Gesundheit auch im Konsumverhalten der Zukunft weiter stärken.

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