Architektenzitate

Architekten denken das Hotelzimmer der Zukunft.

7 Kurz Kommentare

Sieben Kurz-Kommentare

Yasmine Mahmoudieh, Berlin: Das Hotelzimmer der Zukunft animiert alle unsere Sinne; die Haptik, der Geruch, etc. und taucht uns in eine Welt der Entspannung und Inspiration wenn auch nur für kurze Zeit hoffentlich mit nachhaltigem Effekt.

Meinhard von Gerkan, Hamburg: »Die Verwandlung eines Kingsize-Bettes in eine gemütliche Sitzgruppe bzw. einen perfekten Arbeitsplatz in wenigen Minuten.«

Jan Störmer, Hamburg: »Mein Hotelzimmer ist für einen kurzen Augenblick meines Lebens mein zu Hause. Deshalb möchte ich schnell das Gefühl haben, alles zu kennen. Keine komplizierten Einbauten, da ich nichts zu verstecken habe. Der Raum soll fließen, kein ›Badezimmerchen‹, nur eine abgeschlossene Toilette. Ein bequemer Sessel gestaltet zusammen mit dem Bett den Raum. Mein Laptop muss sich wireless vernetzen und Platz auf einer Tischfläche zum Schreiben und Zeitung lesen finden. Das Licht muss sich meiner Stimmung anpassen und nicht umgekehrt. Eine Obstschale ist obligatorisch. Keinerlei Nebengeräusche von Technik und Flur.«

Justus Pysall, Berlin: „Hotelarchitektur, wie wir sie verstehen, ist entwickelt aus den Parametern des Ortes und der Neugier des Reisenden sich auf das Fremde, die kulturellen Eigenheiten seiner Heimat auf Zeit einzulassen. Über die Sachlogik und Funktionalität hinaus hat für uns das Hotel das Spezifische des Ortes fortzuschreiben und eine basale Auseinandersetzung mit der Kultur des Landes anzuregen. Nicht das Standardisierte, global Einheitliche, sondern das Hotelzimmer, welches spezifische Wohn-, Ruhe- und Reinigungsrituale vermittelt, welches über Materialität, Taktilität und Geruch die Atemzüge des Ortes in Architektur übersetzt, ist für uns das Hotelzimmer der Zukunft.“

Michael Zimmermann, Köln: „Das Hotelzimmer der Zukunft passt sich an die individuellen Wünsche und Stimmungen der Gäste an. Farben und Licht, beides einfach zu verändernde Parameter, können hier der Schlüssel sein. Das Raumangebot sollte großzügig sein, die Ausstattung wertig, aber nicht aufdringlich. Eine zurückhaltende Einrichtung läßt mehr Spielraum für das Individuum Gast.“

Erasmus Eller, Düsseldorf: „Das perfekte Hotelzimmer strahlt für mich Vertrautheit und Geborgenheit aus. / Ich möchte nicht nur das Gefühl haben angekommen, sondern bereits da gewesen zu sein.“

Eckhard Gerber, Dortmund: „Das Hotelzimmer der Zukunft - ein überraschendes besonderes Ereignis, als ein Zuhause auf Zeit in der Fremde.“

Peter Berner,
Köln: „Für mich wäre das ideale Hotelzimmer der Zukunft das, was es heute schon ist … Ein Zimmer, das selbst eine Reise verkörpert. Ein Raum, der Zeit erlebt hat und gleichzeitig Zukunft zeigt – eine Zeitreise. Häuser wie das Hotel New York in Rotterdam oder andere große Hotels der Welt erzählen dem Besucher eine Geschichte und bieten neben perfektem Service eben dieses: Inspiration und Vision.“